“Cafe NachBARschafft”

Cafenachbarschaft1-300x200 in Cafe NachBARschafftAn Sonntagen übernimmt die Stuttgart Connection die Rolle des Gastgebers im Café NachBARschafft. Unsere Aufgabe: Eine angenehme Atmosphäre für Begegnungen mit kranken und behinderten Menschen zu schaffen. Weil es sich dabei um ein langfristiges Projekt handelt, sind wir immer wieder auf der Suche nach neuen Mitstreitern.

Über das Café

Engagierte Helferinnen der Stuttgart Connection Heidi und SungDas Café NachBARschafft ist kein kommerzielles Café, sondern eine Begegnungsstätte, die „Nachbarschafft schafft“. Es befindet sich im Eingangsbereich des Generationenhauses Heslach der Rudolf Schmid und Hermann Schmid Stiftung. Unter einem Dach sind hier die vielfältigsten Nutzungen vereint: ein Pflegezentrum, ein Mütterzentrum, eine Wohngemeinschaft, Räumlichkeiten für Vereine und Initiativen. Im Café können sich die unterschiedlichen Gruppen treffen, austauschen und voneinander lernen. Ob Senioren oder Kinder, Behinderte oder Nichtbehinderte, Einheimische oder Migranten – jeder Gast soll sich wohl fühlen. Die Getränke werden vom Generationenhaus gestellt und sind frei, Spenden willkommen. An Werktagen wird das Café von der Freiwilligenagentur Stuttgart betrieben.

Cafenachbarschaft2-300x200 in Cafe NachBARschafftWas wir konkret tun

Sonntags ca. von 14 bis 17 Uhr bringt die Stuttgart Connection Leben ins Café. Jeweils zwei „Connectler“ bereiten Kaffee und Tee zu. Wir versuchen, jeden Sonntag eine kleine Extra-Überraschung (Eiskaffee, Kuchen, Waffeln etc.) anzubieten. Darüber hinaus gibt es viel Spielraum für Eigeninitiative und Kreativität (Literaturcafé, musikalische Vorführungen etc.) Unser Lohn: Es macht jede Menge Spaß, und wir können uns der Dankbarkeit der Gäste sicher sein. Dazu das Feedback eines Gastes: „Bevor ihr da wart, war es an Sonntagen immer so langweilig. Jetzt freu ich mich richtig drauf.“

Silvester 2008 im Café NachBARSchafft

Ein Bericht von Anabel Barth und Hubert Mayer:

Nachdem Hubert und ich erfahren hatten, dass Silvester für die Bewohner im Pflegeheim des Generationenhauses ein Tag wie jeder andere sein sollte (also “Ab ins Bett um 20 Uhr”), haben wir uns kurzfristig entschlossen, eine Silvesterfeier zu organisieren.

Das Angebot stieß sofort auf Begeisterung – und bei 12 Anmeldungen im Vorfeld haben sich am Silvesterabend selbst dann tatsächlich gut 20 Bewohner und deren Angehörige im Café NachBARschafft eingefunden. Ich hatte meinen Weihnachtsurlaub dafür verwendet, das Fest zu planen und vorzubereiten. Es galt, für die von uns sehr niedrig angesetzten 10 Euro pro Person dennoch ein rundes Angebot an Verpflegung und Getränken zusammenzustellen.

Anschließend haben Hubert und ich dann tatkräftig die Einkäufe verarbeitet und so konnten wir den Gästen unter anderem einen großen Topf hausgemachte Gulaschsuppe, Nudelsalat und Gemüsesticks mit diversen Dips anbieten. Trauben und Käse, Melone mit Schinken sowie Brot und verschiedene Brotaufstriche ergänzten die bunte Palette. Süßes für die Naschkatzen durfte natürlich auch nicht fehlen. Auch bei den Getränken blieben keine (der teilweise vorher geäußerten) Wünsche offen und der selbstkreierte Begrüßungs-Cocktail – wunschweise mit und ohne Alkohol – fand begeisterten Zuspruch.

Dank der Mithilfe von einigen Angehörigen der Bewohner konnten wir diesen einen wirklich tollen Abend bereiten. Während draußen die ersten Böller zu hören waren, läuteten bei uns Tischfeuerwerk und eine Neujahrsgeschichte den Jahreswechsel ein. Um Mitternacht wurde das obligatorische Sektglas erhoben und auf ein vor allem gesundes neues Jahr angestoßen. Die Mühen und auch manch Zweifel im Vorfeld, ob die Veranstaltung überhaupt wie geplant durchzuführen ginge, waren schnell vergessen – die leuchtenden Gesichter und Tränen in den Augen manch eines Gastes am Ende des Abends haben hier deutlich für sich gesprochen und waren Belohnung genug.

Auch Hubert und ich hatten einen wirklich schönen Abend dort – teilweise natürlich anstrengend, aber insgesamt eines der schönsten Silvester, die wir je erlebt haben.

Mitmacher gesucht

Wer möchte ca. einmal monatlich seinen Sonntag einem guten Zweck widmen („opfern“ wäre falsch, denn man bekommt genau so viel zurück wie man gibt)?

Weitere Informationen und Kontakt:

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