Ashoka Jugendinitiative

Ashoka Jugendinitiative in Ashoka Jugendinitiative
Ashoka Jugendinitiative

Dream it. Do it. Die Ashoka Jugendinitiative

Die ASHOKA Jugendinitiative ist ein weltweites Netzwerk von Jugendlichen, die in Eigenregie soziale Projekte initiieren, um ihr unmittelbares Umfeld, d.h. die Welt, in der sie leben, ein bisschen besser zu machen.

Die Initiative wurde 1996 von der gemeinnützigen Organisation ASHOKA in den USA gegründet und ist momentan mit knapp 2.000 geförderten Projekten in 15 Ländern vertreten. Seit 2007 unterstützt Ashoka auch in Deutschland Jugendliche bei der Planung und Durchsetzung sozialer Unternehmungen. Die Initiative will Jugendliche inspirieren und motivieren, ihr Umfeld durch kreative und originelle Ideen positiv zu verändern. Auf diese Weise erleben junge Menschen, wie sie mit ihren Ideen und Projekten gesellschaftliche Missstände überwinden können, so dass sie auch in Zukunft eigenverantwortlich Problemlösungen anstoßen.

Logo Ashoka Jugendinitiative-150x150 in Ashoka Jugendinitiative„Mach deine Welt ein bisschen besser!“ ist daher auch das Motto der Stuttgarter Ashoka Initiative, mit dem sie die dieses Jahr in die zweite Runde startet. Das Projekt richtet sich an Schüler der Klassenstufen 6 bis 13 aus der Region Stuttgart. Das Besondere der ASHOKA Jugendinitiative ist die unmittelbare Verbindung von sozialem Handeln und unternehmerischem Denken. Jugendliche sollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten effiziente und nachhaltige Problemlösungen entwickeln. Damit dies gelingt, hat sich Ashoka mit Hochschulen, Unternehmen, Initiativen zur Existenzgründungsförderung und anderen sozialen Organisationen vernetzt.

Was hat die Ashoka Jugendinitiative geleistet?

Beispielhafte Projekte, die die Ashoka Jugendinitiative in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur in jüngster Zeit unterstützt hat:

  • „Mobbing? Nein Danke!“
    Ärgern, ausgrenzen, demütigen – das ist für viele Kinder Bestandteil des Schulalltags. Experten vermuten, dass etwa 500.000 Schüler ernsthaft Opfer von Mobbing sind. Schüler des Ferdinand-Porsche-Gymnasiums in Stuttgart-Zuffenhausen engagieren sich mit dem Projekt „Mobbing? Nein Danke!“ gegen die physische und psychische Gewalt an ihrer Schule. Im Rahmen des Projektes haben die Sechstklässler eine Verbesserung des Konzepts der Streitschlichter angeregt, sie haben Workshops zur Gewaltprävention veranstaltet und ein Theaterstück entwickelt, das auf die Problematik und die Lösungsmöglichkeiten aufmerksam macht. Die Schüler wurden im Juli nach der Präsentation ihrer Projektidee vor einer Jury mit der maximalen Startfinanzierung in Höhe von 800 Euro prämiert.
  • „Betreuung im Alter“ „Adieu Tristesse!“,
    lautete das Ziel von Valentina, Marion, Alina und Frederika. Die Situation älterer Menschen in Alters- und Pflegeheimen erschien den vier Schülerinnen des Hölderlin-Gymnasiums noch schlimmer als der graue Schulalltag. Sie organisierten ein Patenprogramm für pflegebedürftige Senioren: Fortan besucht jede von ihnen einen Nachmittag in der Woche das nahe gelegene Altersheim. Indem sie den Senioren vorlasen, sich mit ihnen unterhalten oder spielen, bringen sie Abwechslung in den eher tristen Alltag der Pflegeeinrichtung. Das Team konnte mittlerweile weitere Mitstreiter gewinnen, die Ausdehnung auf weitere Altersheime sowie die Durchführung von größeren Veranstaltungen befinden sich in Planung.
  • „Weniger Müll auf Spielplätzen“
    Im Sandkasten liegen Zigarettenkippen, Plastikflaschen rollen verlassen auf dem Rasen umher und die Mülltonnen wurden seit Monaten nicht geleert – so sieht es heute auf vielen Spielplätzen aus. Sechs Schüler des Ferdinand Porsche Gymnasiums stinkt diese Vermüllung gewaltig. Sie haben ein Projekt initiiert, das öffentliche und private Spielplätze von Müll befreien und zukünftig sauber halten soll. Die 15- und 16-Jährigen Mitglieder brechen zu diesem Zweck regelmäßig zu gemeinsamen Putzeinsätzen auf. Die Jugendlichen planen ihr Engagement auf weitere Flächen, auch in privaten Institutionen, wie z.B. Kitas und Kindergärten, auszuweiten. Hier wollen sie Kindern beibringen, Verantwortung für ihr direktes Umfeld zu übernehmen und zeigen was Verschmutzungen anrichten können.

Wie funktioniert die Ashoka Jugendinitiative?

  • Dream it. Do it. Workshops
    In den Dream it. Do it. Workshops lernen Jugendliche (12-20 Jahre), aus ihren Ideen konkrete Projekte zu entwickeln. Die Workshop-Phase gliedert sich in zwei Teile. Unter dem Motto Dream it. werden die Teilnehmer zunächst ermutigt, gesellschaftliche Missstände mit eigenen Lösungen zu versehen. In der sich anschließenden Do it.Phase wird die konkrete Umsetzung des Projekts geplant. In Teams erstellen die Teilnehmer hier mit Hilfe ehrenamtlicher Betreuer einen Actionplan, d.h. eine Art Businessplan rund um die Planung und Realisation ihres Projektes. Die Workshops werden von mehreren, ausgebildeten Ashoka-Trainern begleitet, zudem steht den Schülern ein selbst gewählter Coach zur Seite. Mit ihrem Actionplan treten die Jugendlichen etwa drei Monate später, am Actiontag, vor eine Jury. Jedes Team bekommt hier die Chance auf bis zu 800 Euro Startgeld um seine Idee in die Tat umsetzen zu können. Dieser Betrag wird vom Coach treuhänderisch verwaltet. Damit die Kontinuität der Projekte gewährleistet ist, werden die Teams auch nach Ablauf der Workshop-Phasen von Ashoka betreut.
  • Ashoka Trainer Workshops
    In den Ashoka Trainer Workshops werden junge Erwachsene (18-27 Jahre) zum Leiten eigener Dream it. Do it. Workshops befähigt. Sie erlernen die Grundlagen von Kommunikation und Rhetorik und bekommen die Basics erfolgreicher Projektarbeit vermittelt. Die Trainer-Workshops finden in Kooperation mit Universitäten oder Jugendorganisationen statt.

Um unsere Aktivitäten zukünftig ausweiten zu können, suchen wir nach Menschen, die uns mit ihrem Wissen und ihren Möglichkeiten unterstützen.

Wanted!

  • Jugendliche, die ihre Welt ein bisschen besser machen möchten
  • Junge Erwachsene, die als Ashoka Trainer unsere Workshops begleiten möchten
  • Projektseminare zur Weiterbildung unserer Trainer (in den Bereichen: Projektmanagement, Finanzierung, PR/Marketing etc.)
  • Coaches zur Betreuung der Projektteams
  • Räumlichkeiten (zur Veranstaltung der Workshops oder anderen Events)
  • Sponsoren

Interessenten, die uns bei unserem Engagement für mehr junge Changemaker unterstützen möchten, können sich gerne bei Natalie Kho unter 0711 122 54179 oder ashokastuttgart@googlemail.com melden.

Nichts muss so bleiben wie es ist. Engagier dich bei der Ashoka Jugendinitiative!

Weitere Informationen:

Abschlussbericht:

Haben Sie Fragen oder möchten Sie das Projekt unterstützen?

Schreiben Sie an SC-Projektkoordinator Lars Becker

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