Abgeschlossene Projekte (Auswahl)


Renovierung im Flüchtingswohnheim

Herbst/Winter 2013

Unser Ausgangspunkt war die Frage, wie sich Armut in Stuttgart zeigt. Wir wollten Initiativen gegen Armut kennenlernen und unterstützen - und kamen so in Kontakt zur AGDW e. V., die mehrere Flüchtlingsunterkünfte betreut. Gemeinsam entstand die Idee zu einem Projekt in einem Wohnheim in Stuttgart-Nord. Der dortige Schulungsraum, in dem die Deutschkurse stattfinden, machte einen trostlosen Eindruck.Die Ausstattung war veraltet und für den Deutschunterricht nicht gut geeignet. Wir haben dann einen Renovierungstag geplant und mehrere Wochen vorher vorbereitet. Am 30. November machten sich dann rund 20 Aktive an die Arbeit: putzen, Wände streichen,  Decke reinigen und neue Leuchten anbringen, Küche entrümpeln und verschönern, Pinnwände und White Board befestigen, Terrasse vom Wildwuchs befreien, neu bepflanzen und herrichten - inklusive Sitzbank -, dekorieren und einiges mehr. Eine intensiver Tag, der aber viel Spaß gemacht hat. Wir haben uns über das gute Feedback der Sozialarbeiter und Bewohner gefreut.


Gastgeber im Café NACHbarSCHAFFT

2009 bis 2013

Das Café NACHbarSCHAFFT war unser bisher einzige Langzeitprojekt: Wir haben mehrere Jahre lang jeweils am Sonntag die Rolle des Gastgebers im Foyer des Generationenhauses Stuttgart-Heslach übernommen. Der Raum dort ist kein kommerzielles Café, sondern ein Treffpunkt für Menschen jeden Alters, jeder Herkunft, mit und ohne Behinderung. Unser Team hatte am Sonntag von 14 bis 17 Uhr "Dienst". Unsere Aufgabe: eine angenehme Atmo-
sphäre für Begegnungen zu schaffen. Wir haben Kaffee und Tee zubereitet und uns mit den Gästen unterhalten. Manchmal haben wir auch besonderse "Events" etwa zu Halloween oder Advent organisiert, einen Diavortrag und sogar einen gut besuchten Auftritt des "Flaneursalons" von Joe Bauer. Geblieben sind bis heute gute Verbindungen und Beziehungen zum Generationenhaus Heslach und dessen Pflegeheim-Bewohnern.


Besinnungen: Blinde Menschen öffnen uns die Augen

2009 und 2010

Gemeinsam mit dem Verein aus:sicht – einer Privatinitiative, die Blinde und Sehbehinderte Menschen besser in unsere Gesellschaft integrieren will – haben wir am Sonntag, 13. September 2009 und Sonntag, 19. September 2010, einen Integrationstag inklusive Stadtrallye für Sehende, Sehbehinderte und Blinde veranstaltet. Die Teilnehmer - Sehende und Blinde - wurden in gemeinschte Gruppen aufgetailt. An verschiedenen Stationen mussten sie dann mit vereinten Kräften unterschiedliche Aufgaben gelöst, bei denen alle Sinne gefragt waren. Start und Ziel der Stadtrallye war das Kulturzentrum Merlin im Stuttgarter Westen. Im Anschluss haben wir unsere Erfahrungen bei guter Verpflegung und Musik miteinander ausgetauscht.


Kulturprojekte

“Chemie der Erinnerung” (2009) - Freiluftausstellung am Nordbahnhof
Im Sepember 2009 haben wir geholfen, die Freiluftausstellung “Chemie der Erinnerung” von Lutz Schellhorn im Inneren Stuttgarter Nordbahnhof wieder in einen begehbaren Zustand zu bringen. Mit dabei: Jugendliche der Rosensteinschule.

"Stuttgart PopUp!" (2008) - Zwischennutzung von Baustellen
Im Herzen der Stadt gibt es einige Räume und Flächen, die oft jahrelang auf eine neue Nutzung warten. Die Architekten Lukas Lendzinski und Peter Weigand haben ein Konzept entwickelt, um diese Flächen kulturell zu nutzen und aufzuwerten. Zusammen mit ihnen hat die Stuttgart Connection ein Modellprojekt realisiert. Aus Containern, Trägern und Gerüsten entstand in der Nähe des Hauptbahnhofes eine temporäre Bühne für kulturelle Events.


"HermannSchlachten" (2007) - Theater in den Wagenhallen
Im August und September 2007 waren die Stuttgarter Wagenhallen Schauplatz der "HermannSchlachten". Die Theaterauffühungen (samt Ausstellung) reflektierten die Situation der KünstlerInnen auf dem Wagenhallengelände und würdigten die Off-Kultur in Stuttgart. Die Stuttgart Connection hat beim Bühnenbild kräftig mitgeholfen.